Der Mops

Der Mops ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die aus England stammt. Recht häufig wird der Mops auch als Pug, Carlin, Carlino oder Doguillo bezeichnet.

Geschichte der Hunderasse

Herauszufinden, wie es zu der Entstehung des Mops kam, ist alles andere als leicht. Bis heute kann man lediglich Vermutungen anstellen. Diese beziehen sich darauf, dass der Mops aus dem Kaiserreich China stammt und dort vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde.

In China war es ein Privileg, einen Mops zu besitzen und anfassen zu dürfen. Das verhalf den Tieren zu der Bezeichnung „Kaiserhund“, schließlich durfte das einfache Fußvolk keinen Mops halten. Lediglich Hunde, die sie sich nicht für die Weiterzucht eigneten, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach teuer an das Volk verkauft.

Den Mops ordnet man den Molossern zu – obwohl er wesentlich kleiner und leichter ist. Im Laufe seiner Geschichte hat der Mops des Öfteren Aufsehen erregt. Und zwar nicht erst, als er sich in den Salons der Damen ausbreitete. Sehr beliebt war er auch bei der Malerei sowie als historischer Begleiter einiger Berühmtheiten-

Einige Zeit über geriet diese Hunderasse ein wenig in Vergessenheit. 1918 war der Mops als Modehund aber wieder sehr beliebt.

Aussehen – So sieht der Mops aus

Das Aussehen des Mops zeigt sich durch ein glattes, kurzes, weiches und glänzendes Fell in den unterschiedlichsten Farben. Offiziell anerkannt sind die Farben Schwarz, Silbergrau sowie verschiedene Beige-Nuancen. Dabei steht die Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu den Abzeichen, welche sich am Kopf, an der Maske und an der Stirn befinden. Ebenso charakteristisch für den Mops sind seine kleinen, nach vorne fallenden Ohren.

Möpse haben eine Schulterhöhe von bis zu 35 cm. Dabei wiegen sie 6,3-8,1 Kilo. Viele Hunde sind aber schwerer, da sie aufgrund einer nicht artgerechten Ernährung übergewichtig sind.

Wesen und Charakter der Hunderasse

Der Mops gilt als ein sehr freundliches, fröhliches, anhängliches und lernwilliges Tier. Von vielen wird diese kleine Hunderasse vor allem deshalb geschätzt, weil sie sehr auf den Menschen bezogen ist, was ein Zusammenleben mit dem Mensch relativ einfach gestaltet. Verdient gemacht hat er sich vorwiegend als Begleithund.

Von der FCI wird der Charakter des Mops wie folgt beschrieben: „Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.“ Ein wenig zum Verhängnis wird ihm sein großer Mut. Denn dieser führt dazu, dass der Mops Gefahrensituationen oftmals unterschätzt. Dafür gilt er aber als wenig aggressiv und kann auch mit anderen Haustieren zusammen gehalten werden.

Was man bei der Haltung vom Mops beachten sollte

Möpse haben keinen ausgeprägten Bewegungsdrang und geben sich auch mit einem ruhigen Spaziergang zufrieden. Für Hundesport sind sie deshalb nur bedingt geeignet. Dafür können sie aber sogar in einer Stadtwohnung untergebracht werden.

Besondere Aufmerksamkeit in der Mops-Haltung muss der Ernährung der Tiere gewidmet werden. Schließlich neigen Möpse zu Übergewicht, was für sie negative gesundheitliche Konsequenzen haben kann. Darüber hinaus ist diese Hunderasse ein wenig hitzeempfindlich.

Der etwa 13-15 Jahre alt werdende Mops neigt zu tränenden Augen, die regelmäßig gepflegt werden müssen. Außerdem neigt er dazu, häufiger an HD (schmerzhafte Veränderung der Hüftgelenke), Demodikose, Patellaluxation, Atemproblemen sowie Augen- und Hautproblemen zu erkranken.

Bilder

Mops

Weitere Informationen über den Mops gibt es hier: Mops-Infos.de

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