Kleine Hunderassen

Es besteht kein Zweifel daran: kleine Hunderassen haben in Sachen Beliebtheit in den letzten Jahren erheblich zugelegt. Viele Menschen, die sich heutzutage einen Hund anschaffen möchten, bevorzugen inzwischen die kleineren Rassen.

Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund anzuschaffen, dann möchten Sie sich wahrscheinlich erst einmal über die unterschiedlichen Rassen informieren. Denn auch bei kleinen Hunderassen gilt, dass diese sich bezüglich ihrer Merkmale, ihrem Wesen und ihren Haltungsanforderungen zum Teil deutlich von einander unterscheiden. Aus diesem Grund haben wir für jede Rasse einen eigenen ausführlichen Steckbrief erstellt.

Übersicht: Kleine Hunderassen mit Bild von A bis Z

Nun ist es aber so, dass ein Bild in den meisten Fällen viel mehr aussagt als Tausend Worte. Deshalb haben wir im Folgenden eine kleine Übersicht von kleinen Hunderassen mit Bild für Sie zusammengestellt.

Bolonka Zwetna
Bolonka Zwetna
Boston Terrier
Boston Terrier
Cavalier King Charles Spaniel
Cavalier King Charles Spaniel
Chihuahua
Chihuahua
Dackel
Dackel - Dachshund
Französische Bulldogge
Französische Bulldogge
Jack Russell Terrier
Jack Russell Terrier
Lhasa Apso
Lhasa Apso
Mops
Mops
Papillon
Papillon
Pekingese
Pekingese
Shetland Sheepdog
Shetland Sheepdog
Shih Tzu
Shih Tzu
West Highland White Terrier
West Highland White Terrier
Yorkshire Terrier
Yorkshire Terrier
Zwergspitz
Zwergspitz

Warum kleine Hunde heute meist beliebter sind als große

Hunde sind weltweit gesehen die beliebtesten Haustiere des Menschen. Früher gehörten die großen Wach- oder Hütehunde auf dem Land zu einem traditionellen Bauern- bzw. Gutshof einfach mit dazu.

Diese Zeiten haben sich jedoch ein wenig geändert und so sind es heute vor allem kleinere Hunderassen, wie zum Beispiel Mops, Yorkshire Terrier, Shih Tzu, Jack Russell Terrier oder Beagle, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Warum Hundebesitzer heutzutage oft kleine Hunde bevorzugen, ist dabei recht einfach erklärt. In der Vergangenheit waren den Hunden fast immer konkrete Aufgaben, wie zum Beispiel das Bewachen von Grundstücken oder das Hüten von Viehherden, zugedacht. Diese Aufgaben wurden meist von größeren Hunderassen erfüllt, da diese für solche Aufgaben einfach besser geeignet waren.

Heute ist die Situation natürlich ein wenig anders und gerade in der Stadt haben Hunde oft keine konkrete Aufgabe mehr und können stattdessen einfach nur Haustier und Herrchens Liebling sein. Von daher kommt es inzwischen bei der Größe vor allem auf den Geschmack und den vorhandenen Platz der Besitzer an.

Die physischen Merkmale kleiner Hunderassen

Obwohl es keine allgemein anerkannte, offiziell gültige Definition gibt, zählen wir alle Rassen mit einer Widerristhöhe von unter 40 cm zu den kleinen Hunderassen.

Falls Sie sich nun fragen was ein Widerrist ist, so liefern wir Ihnen direkt die Antwort: Als Widerrist wird bei vierbeinigen Säugetieren – zu denen natürlich auch Hunde zählen – der erhöhte Übergang von Hals zum Rücken bezeichnet.

Die Widerristhöhe wird deshalb als Größenangabe bei Hunden genutzt, weil der Widerrist bei gesenktem Kopf den höchsten Punkt der Tiere darstellt.

Natürlich gibt es auch innerhalb der Gruppe der kleinen Hunde durchaus Größenunterschiede. Während etwa der Shetland Sheepdog oder der Jack Russell Terrier bis zu knapp 40 cm groß werden, gibt es auch Rassen, die deutlich unter der Grenze von 40 cm bleiben.

Der Chihuahua ist mit einer Widerristhöhe von gerade einmal 15 bis 23 cm zum Beispiel der kleinste Hund der Welt.

Was für die Größe gilt, gilt selbstverständlich auch für das Gewicht. Auch hier gibt es zum Teil große Unterschiede. Der besagte Chihuahua beispielsweise ist mit einem Gewicht von gerade einmal 2 bis 3 Kg ein absoluter Winzling. Die Französische Bulldogge hingegen ist mit einem Gewicht von bis zu 14 Kg schon relativ schwer.

Wie genau die individuellen Merkmale einer Hunderasse auszusehen haben, das beschreiben übrigens die Rassestandards der Fédération Cynologique Internationale oder kurz FCI. Bei der FCI handelt es sich um den internationalen Dachverband der jeweiligen nationalen Verbände, die sich dem Thema Hundezucht bzw. Kynologie widmen.

Die Vorteile von kleinen Hunderassen

In ihrer Rolle als reine Haustiere haben kleine Hunde einige Vorteile gegenüber ihren großen vierbeinigen Artgenossen:

Im Schnitt längeres Leben

Kleine Hunde verfügen im Durchschnitt über eine höhere Lebenserwartung im Vergleich zu großen Hunderassen.

Geringere Futterkosten

Kleine Hunderassen benötigen weniger Futter als große und verursachen damit etwas weniger Futterkosten.

Geringerer Platzbedarf

Kleine Hunde brauchen weniger Platz und sind somit gerade für die Stadtwohnung geeignet.

Weniger Auslauf

Im Vergleich zu großen Hunderassen benötigen kleine Hunderassen meist weniger Bewegung.

Einfacherer Transport

Kleine Hunde lassen sich sowohl im Auto als auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wesentlich besser transportieren und können im Zweifelsfall auch getragen werden.

Weniger Erziehungsbedarf

Kleine Hunderassen sind einfacher zu kontrollieren und von ihnen geht zum Beispiel für kleine Kinder weniger Gefahr aus.

Kleinere Häufchen

Kleine Hunde hinterlassen beim Gassi-Gehen kleinere Häufchen, die dadurch einfacher zu entsorgen sind.

Sozial akzeptierter

Große Hunde machen vielen Leuten Angst, weil sie bedrohlich wirken können. Kleine Hunde hingegen haben einen gewissen „Niedlichkeitsfaktor“ und kommen damit oft besser bei Fremden an.

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